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Pfadi Sägässa im Schellenberg

Hassler Benedikt 21.09.2017

Am frühen Nachmittag des 16. Septembers war der Linienbus in den Schellenberg für einmal sehr gut gefüllt. Der Gallierhäuptling Majestix hatte verschiedene Stämme zu einem Wettkampf eingeladen. Elf Patrouillen aus acht Gemeinden liessen sich die Gelegenheit nicht nehmen, im Rahmen zahlreicher Prüfungen um die begehrte Sägässa zu kämpfen. Die Sägässa begann um 14.00 Uhr. Insgesamt galt es elf Prüfungen zu bewältigen. Dazu gehörte beispielsweise ein Parcours, der mit einem Streitwagen abgefahren werden musste, das Mixen und Trinken eines wenig bekömmlichen Zaubertrankes, das Löschen eines Brandes, der Bau eines Aquädukts sowie die Suche eines Schatzes. Die Herausforderungen lagen nicht nur darin, die Prüfungen zu bewältigen; auch das Beschreiten der richtigen Wege und das Auffinden der einzelnen Posten bereitete einigen Gruppen viel Mühe. Um 18.30 Uhr hatten alle Patrouillen schliesslich die elf Prüfungen absolviert und waren wohlbehalten bei der Oberen Burg eingetroffen. Dort stärkten sich die müden Kriegerinnen und Krieger mit (Wildschwein?)-Fleisch und Sättigungsbeilagen. Auch Cervisia wurde in grossen Kelchen herzhaft genossen. Troubadix, der Barde, durfte sein Lied wie üblich nicht vortragen. Er musste mit verbundenem Munde und traurigen Augen dem munteren Treiben zuschauen. Während des Festes studierten Majestix und seine Gelehrten die Resultate der Prüfungen, bewerteten die Gruppen auch optisch und ermittelten in einem komplizierten Verfahren die Sieger. Der Gruppe „Memento mori“ aus Triesenberg wurde um 21.00 Uhr dann der verdiente Preis – die Sägässa überreicht. Die Abteilung Schellenberg bedankt sich bei allen für die Teilnahme und freut sich darauf, im nächsten Jahr selbst wieder um die Sägässa kämpfen zu können.